„Nur Eintracht und Zufriedenheit“

Ab dem Jahre 1860 erlebte das Turnen in Deutschland einen ungeahnten Aufschwung. Auslöser war das erste Deutsche Turnfest, das im Juni 1860 im bayerischen Coburg stattfand. Noch bevor im darauffolgenden Jahr in Berlin, der preußischen Hauptstadt, eine Neuauflage des sportlichen Großspektakels gefeiert wurde, unternahm man in Heusenstamm den ersten überlieferten Versuch seit 1849, erneut einen Turnverein aus der Taufe zu heben. Am 6. Mai des Jahres 1861 wandte sich das Großherzogliche Kreisamt Offenbach an die Heusenstammer Bürgermeisterei: “Wir finden bei der Errichtung eines Turnvereins auf Grund der hierbei zurückfolgenden (beiliegenden) Statuten nichts zu erinnern (einzuwenden), solange der Verein sich nicht mit politischen Dingen befaßt und nicht zu Exzessen Veranlassung gibt. Sie wollen dies den Unternehmern (Gründern) eröffnen, und den Verein genau überwachen, auch eintretenden Falls sofort hierher Anzeige machen.”

Mangels Unterlagen wird es ein Geheimnis bleiben, warum aus der offensichtlich beabsichtigten Gründung eines Turnvereins in jenen Tagen nichts geworden ist. Weder die Namen der “Unternehmer” noch der Inhalt besagter Statuten sind der Nachwelt überliefert. Da die Behörden nichts gegen eine Vereinsgründung einzuwenden hatten, liegt die Vermutung nahe, daß sich die Sportler untereinander nicht einigen konnten und das Vorhaben deshalb zum Scheitern verurteilt war.

Während das Turnen in Heusenstamm allenfalls eine nichtorganisierte Freizeitbeschäftigung blieb, fanden in Leipzig (1863), Stuttgart (1867) und Bonn (1872) weitere Turnfeste statt, bei denen Sportler aus allen Landesteilen an den Start gingen. Erst nach der Gründung des Deutschen Reiches (1871) unternahmen die Heusenstammer Turner einen neuen Versuch: Am 15. Juni 1873 fand in der Gastwirt-schaft “Zum Tivoli” eine historische Versammlung statt - der Turnverein Heusenstamm erblickte das Licht der Welt.

Die Namen der Gründer sind überliefert: Philipp Zinz, Fritz Kleinschmidt, Josef Wilhelm III, Fritz Holzamer, Franz Klemenz, Josef Kilian, Markus Benning, Peter K. Grundel, Peter Döller, Johann Siegler, Johann Klemenz, Adam Schultheis, Heinrich Baum, Burkhard Holzamer, Georg Sattler, Jean Keller, Jakob Grundel, Philipp Siegler, Fritz Schmitz, Franz Spohner, Georg Schultheis und Christian Weinmann. Da die drei Letztgenannten jünger als 17 Jahre waren, wurden sie als “Zöglinge” in den neuen Verein aufgenommen. Erst wer das 18. Lebensjahr erreicht hatte, durfte sich “Mitglied” nennen. Zu ihrem ersten Vorsitzenden wählten die Anwesenden Heinrich Baum.

Die Vereinsgründung wurde wenige Wochen später durch das Großherzogliche Kreisamt in Offenbach abgesegnet. Dem Heusenstammer Bürgermeister wurde erklärt: “Sie wollen dem Vorstande des Turnvereins mittheilen, daß wir gegen die Bildung des Vereins aufgrund der vorgelegten Statuten nichts zu erinnern haben.” Damit waren die formellen Voraussetzungen für das organisierte Turnen im Verein gegeben. Was fehlte, waren allein die finanziellen Mittel. Der wöchentliche Mitgliedsbeitrag wurde von der Vereinsführung auf einen Groschen (drei Kreuzer) festgesetzt. Das entsprach dem Gegenwert von zwei Eiern. Zudem hatte jedes neue Vereinsmitglied einen Gulden (60 Kreuzer), jeder Zögling 30 Kreuzer zu zahlen. Um in den Besitz zusätzlicher Barmittel zu kommen, veranstaltete der Verein im September 1873 eine Verlosung, für die jedes Mitglied einen Gegenstand stiften mußte. 70 Mark (rund 40 Gulden) aus dem Erlös dieser Veranstaltung wurden für Turngeräte und die erste Trommel ausgegeben.

Schon bald nach der Gründung des Vereins kam es zu Differenzen mit dem Wirt des “Tivoli”. Der Vorstand fackelte nicht lange und beschloß den Umzug in die Wirtschaft “Zur Reichskrone”, das “Parlament”. Als das neue Domizil im Jahre 1874 eingeweiht wurde, gehörten dem Vorstand Heinrich Baum (Vorsitzender), Fritz Kleinschmidt (Kassierer) und Josef Wilhelm (Turnwart), Adam Schultheis (Schrift-   führer) und Peter K. Grundel (Zeugwart) an.

Um in der Öffentlichkeit entsprechend auftreten zu können, benötigte der Turnverein eine Fahne. Laut Vereinschronik schloß sich 1874 “eine Anzahl Jungfrauen” zusammen, um für die Stiftung einer Fahne entsprechende Sammlungen zu veranstalten. Auch der Vorstand blieb nicht untätig und entschied sich, den wöchentlichen Beitrag auf sechs Kreuzer zu erhöhen - drei Kreuzer für den Verein, drei für die Fahne. Im Juni 1875 war es soweit: Mit der Lieferung des Vereinsbanners konnte die Hanauer Kunststickerei Lieber beauftragt werden.

Über den feierlichen Einzug des Banners berichtet die Vereinschronik: “Nicht nur die Mitglieder und die Jungfrauen sondern die ganze Gemeinde nahmen an dem Fest regen Anteil.” Obwohl es regnete, war die Freude groß, als Heinrich Baum die Fahne aus den Händen der jugendlichen Christina Klemenz entgegennahm. Der Vereinsvorsitzende dankte und hielt “eine sinnreiche und kernische Ansprache”, in der er seine Zuhörer über Ziele und Zweck des Turnvereins unterrichtete. Zum Fahnenträger wurde Franz Klemenz gewählt.

Um die Unkosten jenes Festtages zu decken, mußte jedes Mitglied einen Gulden entrichten. Die Vereins-chronik berichtet lapidar: “Da sank die Mitglieder-zahl von 35 auf 15 herunter.”

Ungeachtet dieses herben Rückschlages hielt der Verein an seinen Maximen fest. Als im November 1875 der Turngau “Offenbach” aus der Taufe gehoben wurde, traten die Heusenstammer Sportler dieser Vereinigung bei. Das erste Gaufest, an dem sich auch die Vereine aus Bieber, Neu-Isenburg und Offenbach beteiligten, fand im September 1876 in Neu-Isenburg statt. Während an diesem Tag kein einziger Heusen-stammer am Wetturnen teilnahm, das aus den Disziplinen Freihochsprung, Freiweitsprung, Hangeln und Steinstoßen bestand, gingen im darauffolgenden Jahr bereits drei Heusenstammer an den Start. Turnwart Peter Döller landete auf dem 19. Platz (bei 33 Teilnehmern). Derweil stieg die Mitgliederzahl wieder auf 16. Und Ende 1877 konnte der erste Barren angeschafft werden. Der Preis: 20,60 Mark.

Das Jahr 1878 bescherte Heusenstamm die erste sportliche Großveranstaltung. Im August durfte der Turnverein das dritte Gauturnfest ausrichten. Bei “ziemlich gutem Wetter” gingen im Schloßhof “Freihochsprung” und “Freiweitsprung” über die Bühne, der Wettlauf fand auf der Frankfurter Straße (vom Torbau aus in westlicher Richtung) statt. Unter den 41 Teilnehmern befanden sich neun aus Heusenstamm. Auf dem neunten Platz in der Gesamtwertung landete Georg Schultheis; Philipp Schultheis wurde 14. Zu diesem Zeitpunkt betrug die Mitgliederzahl 18.

Derweil hatten auch die staatlichen Stellen erkannt, daß das Turnen durchaus seine Vorzüge haben konnte - sofern es sich in einem “gesitteten Rahmen” bewegte. So wandte sich beispielsweise im Juni 1878 die Großherzogliche Kreis-Schul-Commission Offenbach an den Heusenstammer Schulvorstand: “Sie wollen berichten, ob nicht durch Aufstellen eines für die Kinder geeigneten Barrens und Recks auf dem Turnplatz des Turnvereins das Turnen der Knaben an Geräthen ermöglicht werden kann.” Dem Verein konnte ein solches Ansinnen nur Recht sein. Eine bessere Förderung des Nachwuchs konnte es schließlich nicht geben. Und sportlicher Nachwuchs wurde dringend gebraucht. So gingen beispielsweise, als 1879 in Neu-Isenburg das vierte Gauturnfest stattfand, die Heusenstammer bei der Medaillenvergabe gänzlich leer aus.

1879 war auch das Jahr, in dem Karl Peter Benning erstmals in den Vorstand gewählt wurde. Benning stand rund 20 Jahre lang an der Spitze des Vereins, 35 Jahre war er zudem als Gaurechner tätig. Diese Verdienste um das Turnen brachten ihm zahlreiche Ehrungen ein und sorgten schließlich dafür, daß er um die Jahrhundertwende zum Ehrenpräsidenten des Heusenstammer Turnvereins ernannt wurde.

Nicht nur in Heusenstamm erfreute sich das Turnen stets zunehmender Beliebtheit. Das fünfte Gauturn-fest in Hanau im Jahr 1880 lieferte den Beweis. In vier Riegen beteiligten sich 62 Sportler - so viele, wie nie zuvor. Erstmals fand auch ein Wettkampf am Reck statt. Die TV-Chronik vermerkt: “Auch hier konnte kein Preis errungen werden.” Ein Jahr später in Offenbach sah die Sache ganz anders aus: Unter 74 Bewerbern landete der Heusenstammer Turnwart Josef Kilian auf dem 15. Platz. Erstmals wurde bei einem Wettkampf auch am Barren geturnt.

Im Jahr 1881 stieg die Zahl der Mitglieder wieder auf 30. Der Umstand, daß der Heusenstammer Lehrer Siegler in jenen Tagen die ersten Turnlieder einstudierte, belegt, daß der Turnverein neben den sportlichen Aktivitäten auch gesellschaftliche Aspekte verfolgte. Während der 1880er Jahre ernteten Heusenstammer Turner immer öfter die begehrten Lorbeeren. Überragender Turner in jener Zeit war Peter Paul Alt, der immer wieder gute Plazierungen erkämpfen konnte.

Anläßlich der Fahnenweihe des Turnvereins in Oberrad 1883 zeigten sich die Heusenstammer Turner erstmals in der “neuangeschafften deutschen Turnkleidung”. Derartige Anlässe sowie die sportlichen Erfolge, zu denen neben Alt auch Karl Rebell und Georg Adolf Daus sen. beitrugen, sorgten für Glanzlichter im Vereinsgeschehen. “Doch ungetrübte Freude ward keinem Irdischen zu teil, auch nicht dem Turnverein zu Heusenstamm”, vermerkt die Chronik im Jahre 1883. Zum Beweis dieses Sachverhaltes wird auf den Unfall des Turnwarts Josef Kilian verwiesen. Zwar heißt es in der Chronik, daß eine Verlosung zugunsten Kilians veranstaltet wurde, weil es noch keine Krankenkasse gegeben habe. Dies entspricht jedoch nicht den Tatsachen: Bereits 1864 wurde in Heusenstamm die Kranken-kasse “Eintracht” aus der Taufe gehoben. Immerhin zeigt der Vorfall, daß der Zusammenhalt und die Solidarität unter den Vereinsmitgliedern in jener Zeit über die sportlichen Aktivitäten hinausging.

Ungeachtet dieser Tiefen brachte das Jahr 1884 wieder einen sportlichen Erfolg für den Verein. Erstmals trat ein Heusenstammer Sportler bei dem Wettkampf um den sogenannten “Feldbergpreis” an. Georg Adolf Daus sen. landete unter 150 Mitbewerbern auf dem 24. Platz. Es dauerte noch neun Jahre, bis der Turnverein 1893 mit Michael Paul den ersten Sieger auf dem Feldberg stellen konnte.

“Bis zum Ende des Jahres 1884 zählte der stets zunehmende Verein 60 Mitglieder”, heißt es in der Chronik, der alle großen und kleinen Ereignisse aus dem Leben der Heusenstammer Turner zu entnehmen sind. In den Jahren seit der Gründung des Turnvereins hatten sich Art und Anzahl der Disziplinen stetig verändert. Vom Klimmen und Steinstoßen hatten sich die Turner allmählich Pferd und Barren zugewandt. Auch das Ringen, eine Tradition aus dem alten Griechenland, gehörte in den späten 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts zum üblichen Turnprogramm. Dies änderte sich jedoch 1889 mit einem Beschluß, der während des Gauturntages in Offenbach gefaßt wurde. Demnach hatte das Ringen, “da es vielerlei Unzulänglichkeiten im Gefolge hatte”, ab sofort zu unterbleiben. Über die Art dieser “Unzulänglichkeiten” schweigt sich die Chronik aus. Es darf aber vermutet werden, daß einige Wettkämpfer das Kräftemessen etwas zu ernst genommen hatten...

Um das Jahr 1890 übersprang die Mitgliederzahl des Turnvereins die magische 100er-Marke. Am 19. Mittelrheinischen Turnfest, das im Juli 1891 in Hanau stattfand, beteiligten sich rund 1.000 Turner aus dem Turngau Offenbach. Die Heusenstammer waren mit einer Musterriege dabei. “Alle Turner unseres Gaues erschienen in einheitlicher, weißer Leinen-Turnkleidung, was einen prächtigen Ein-druck machte”, läßt die Vereinschronik verlauten.

Daß auch die Geselligkeit im Verein groß geschrieben wurde, geht aus einem Eintrag aus dem Jahr 1893 hervor. “Mit ganzer Stärke”, so heißt es, habe sich der Verein an dem 50jährigen Jubiläum der Offenbacher Turner beteiligt. Dieses Fest sei “in turnerischer und echt volkstümlicher Weise” begangen worden, “dessen man sich noch oft und gerne erinnern wird”. Und nicht zuletzt wurde im Jahr 1893 die erste Gesangsriege des Turnvereins gegründet - sie trug den Namen “Immergrün” und wurde von dem Lehrer Mathias-Josef Rauen geleitet, der von 1886 bis 1906 in Heusenstamm tätig war. Rauen hatte bereits 1886 den Gesangverein “Männerchor” aus der Taufe gehoben - eine Abspaltung der “Konkordia”.

Nicht immer gelangen Veranstaltungen so, wie es sich die Organisatoren vorgestellt hatten. Ein Bericht aus dem Jahr 1897: “Das 22. Gaufest, das am           8. August dieses Jahres in unserer Gemeinde           feierlich begangen wurde, war, wie man es ja bei Turnfesten in Heusenstamm gewohnt ist, durch schlechtes Wetter sehr nachhaltig beeinflußt. Schon am Vormittag regnete es von Zeit zu Zeit, so daß das Wetturnen wiederholt gestört, unliebsam in die Länge gezogen und erst gegen 2 Uhr beendet wurde. Als der Festzug um 3 Uhr geordnet war, kam ein solch fürchterlicher Regen, daß Alles, auch der Beherzteste flüchten und Schutz suchen mußte. Infolge dessen kam weder der Festzug noch das Turnen zu Stande, es konnte kein rechtes Leben und Weben sich entfalten, viele Turner zogen frühzeitig wieder ab, so daß das Fest einen tristen Verlauf nahm.”

In der Geschichte des Heusenstammer Turnvereins ist das Jahr 1897 trotz dieses Mißgeschickes von zentraler Bedeutung. Der Vorstand um Karl Benning wandte sich am 28. April des Jahres mit einer Bitte der besonderen Art an den Darmstädter Großherzog Ernst Ludwig (1869-1937). In “aller Unterthänig-keit” trug das Gremium dem Landesvater den Wunsch vor, er möge dem Verein, der in den 24 Jahren seines Bestehens “in polizeilicher Hinsicht” stets als “Muster-Verein” in Erscheinung getreten sei, die “Rechte einer Corporation (juristischen Person)” verleihen. In der Begründung heißt es: “Da politische Bewegungen in unserer Vereinsthätigkeit nicht gepflogen werden, herrscht nur Eintracht und Zufriedenheit unter uns. Noch niemals mußten wir Seitens der Polizeiorgane auf die bestehenden Vorschriften hinsichtlich des Verhaltens von Vereinen aufmerksam gemacht werden. Der Zweck unserer Vereinigung ist nur der, der Turnerei zu fröhnen, den jungen Leuten Gelegenheit zu geben, sich durch Gymnastik ihren Körper zu stärken, das ihnen zu ihrer Körperkonstitution nur von Vorteil ist. Zur Zeit besteht unser Verein aus circa 130 Mitgliedern. Es wurde schon oft die Wahrnehmung gemacht, daß   aus den zum Militär gezogenen jungen Leuten durch das Turnen tüchtige Soldaten geworden sind, denen die Turn- und Uebungen nachher nicht mehr schwer fielen.”

Zudem verfolge der Verein schon seit langem die Absicht, eine Turnhalle zu errichten: “Das zum Ankauf eines Platzes hierfür die Rechte einer juristischen Person erworben werden müssen, um den Turnverein als solchen als Eigenthümer in die öffentlichen Bücher eintragen zu lassen, ist dem unterthänigst unterzeichnenden Verein wohl bekannt.”

Das großherzogliche Kreisamt in Offenbach überprüfte zunächst die Angaben des Vereins und wandte sich dann an das Innenministerium in Darmstadt. Interessant scheint heute die Begründung der Behörde, die dem Darmstädter Minister empfahl, dem Gesuch der Heusenstammer zu entsprechen - und das, obwohl die Vermögenslage des Vereins mit einem Barvermögen von rund 4.000 Mark nicht als “besonders günstig” eingestuft wurde. Das Kreisamt schrieb: “Die Pflege des Turnersports ist besonders vom hygienischen, die Stärkung von nicht sozialdemokratischen Vereinen in einer stark sozialdemokratischen Gegend vom politischen Standpunkt aus im öffentlichen Interesse gelegen.”

Auch das Innenministerium prüfte das Ansinnen der Heusenstammer. Am 10. Juni 1897 wurde der förmliche Antrag um Verleihung der Korporationsrechte dem 28jährigen Großherzog vorgelegt. In dem Schreiben hieß es: “Nach den angestellten Ermittlungen gehören allerdings einzelne Mitglieder des Vereins der Sozialdemokratie an, doch ist dies bei der einflußreichen Mehrheit des Vereins und den Vorstandsmitgliedern nicht der Fall. Auch verfolgt der Verein an sich keinerlei politische Bestrebungen.”

Bereits zwei Tage später segnete der Großherzog mit einem lapidaren “Genehmigt, Ernst Ludwig” das Gesuch der Heusenstammer ab - der Verein konnte sich freuen.